Trainingslager vom 20. bis 23. März 2015 in Bad Malente

In diesem Jahr waren wir wieder im Sport- und Bildungszentrum des Landessportverbandes Schleswig-Holstein zu Gast.

 

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Da ich längere Autofahrten immer gerne mit einer Pauseunterbreche und mindestens genauso gerne Rührei mit Schinken zum Frühstück esse, habe ich vorgeschlagen, dass sich die drei Fahrgemeinschaften, die sich auf den Weg ins diesjährige Trainingslager gemacht haben, auf der Raststätte Stillhorn zum gemeinsamen Frühstück treffen. Da Olaf ein flotter Fahrer ist, waren wirals Erste da und konnten bereits einen Kaffee genießen, bis die Anderen nachund nach eintrafen.

Nachdem wir uns an dem Frühstück inklusive Sonnenfinsternis erfreuen konnten, setzten wir die Reise nach Bad Malente fort und trafen dort um die Mittagszeit ein. Schnell wurden die Schlüssel verteilt und wir konnten einziehen. Nach unserem letzten Aufenthalt im Jahr 2012 wurden die Zimmer sehr schön renoviert und alles sah sehr chic aus.  

Nur Handtücher gab es keine,  

dafür aber ein süßes Kuscheltier auf dem Bett.  

Wie sich später herausstellte, waren das die Handtücher!

 

Um 14:30 Uhr stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Der Kellersee sollte einmal umrundet werden. Nur in diesem Jahr inder entgegengesetzten Richtung als 2012 … Tumult unter den Läufern, aber der Trainer setzt sich durch! Für die 16 km nehmen wir uns eine Stunde und fünfundvierzig Minuten Zeit, die Sonne hat sich hinter den Wolken verkrochen und das Thermometer zeigt 7°C.  


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Nach dem Abendessen treffen wir uns in der Aerobic-Halle. Allerlei Spielzeug gibt es dort und unter der Beschallung meiner neuen Bluetooth-Box wird jeder Muskel gestreckt und jedes Gelenk verbogen. Matthias glänzt mit ausgefallenen Übungen, Heino legt mit seinem Kopfstand noch einen drauf! Nach einer Stunde mache ich das Licht aus, schalte die „Meeresrauschenmusik“ ein und erzähle eine Gutenachtgeschichte zur Entspannung.  

Bei einigen wirkt es, Schnarchen vermischt sich mit der Brandung. Im Anschluss zieht es eine Gruppein die Sauna, eine weitere möchte sich lieber ein Bierchen gönnen. Gegen Mitternacht kehrt in den Zimmern Ruhe ein.

 

Am Samstagmorgen werde ich nicht durch den Wecker, sondern durch die Regentropfen die an mein Fenster prasseln, geweckt. Geplant war ein Spaziergang mit Frühsport, aber bei diesem Wetter? Ich gehe auf die Suche nach einer Alternative. Fast unbemerkt vom Rest der Gruppe schleiche ich mich mit meinen Holzclogs über den Gang. Wir könnten ins Schwimmbad gehen, aber diese Idee stößt nicht auf viel Zuspruch. Also gehen wir in einen Gruppenraum zur Gymnastik und danach zum Frühstück. Ab Zehn Uhr habe ich auf dem Sportplatz die Laufbahn reserviert. Der Regen lässt nach und die Trägheit der Masse versuchen wir mit etwas Ballspielen zu beseitigen. Zehn Leute mit fünf Bällen heißt das Spiel, es wirkt. Anschließend Laufspielchen und dann Intervall-Training. Als Dessert noch einen Staffellauf, so ist es die Tradition in Malente. Bei den 4 x 100m lässt Heino seine Sprinterqualitäten ganz schön raushängen, er ist ganz in seinem Element und versemmelt alle!


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Nach der Mittagspause soll der Dieksee umrundet werden. Am Anfang nieselt es etwas aber nach etwa 10 km öffnet der Himmel seine Schleusen. Es sind gerade mal 5°C, eiskalter Wind und es schüttet ganz nett. Wir nehmenden kürzesten Weg und dieser wird am Ende 13 km lang gewesen sein, nicht viel, aber es reicht!  

Nach dem Abendmahl geht´s in die Sporthalle.  


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Zufällig befinden sich an beiden Hallenenden Basketballkörbe an der Wand und wen wird es wundern finden sich auch noch geeignete Bälle. Die mangelnden Kenntnisse des Regelwerkes und der Technik des Basketballspielens werden durch extremen Körpereinsatz kompensiert. Wir haben viel Spaß und verlassen nach einer Stunde, unverletzt und müde die Arena. Einige lassen den Tag noch in der Sauna ausklingen.

 

Heute werde ich durch die aufgehende Sonne geweckt, ist ja auch Sonntag! Bereits um sieben sind wir im Schwimmbad. Die Gruppe ist nicht vollzählig, einige ziehen das Bett dem Wasser vor. Nach dem Frühstück trennen sich unsere Wege, zu unterschiedlich sind heute die Trainingsziele. Bei manchen stehen 30 oder mehr Kilometer auf dem Trainingsplan.  

 

Alternativ steht Berglaufauf dem Programm.  

Mit vier Mitstreitern mache ich mich auf den Weg zum Holzbergturm.  

Auf dem gleichnamigen,  

neunzig Meter hohen Berg  

steht der 28 m hohe Turm.  

Um auf die Aussichtsplattform  

zu gelangen, müssen 140 Stufen  

erklommen werden. Ich find´s toll  

und stürme fünf Mal rauf und runter, zum Teil mit Dagmars Begleitung.  

 

Ruckzuck sitzen wir am Mittagstisch und danach im Auto auf dem Weg in die Ostseetherme nach Scharbeutz. Heute Nachmittag steht Wellness auf dem Programm. Die Parkplatzsuche lässt erahnen was uns in dem Schwimmbad erwarten wird. 

 

Aber das Erste was uns in der

Eingangshalle erwarte ist Winnie.

Er ist die 36 km gelaufen!

Im Wellness-Bereich angekommen zeigt sich, hier ist heut nix mit Ruhe und Erholung. Liegestuhl…Fehlanzeige, Sauna…Stehplatz! Wir versuchen das Beste draus zu machen.

 

Am Abend treffen wir uns in der Budo-Halle. Unsere „Running-Sisters“ Nicole und Ramona sind ziemlich kaputt nach ihren 30 Kilometern und lassen sich eine Igelball-Massage gerne gefallen. Nach ausgiebigen Dehnungsübungen machen wir es uns wieder ohne Beleuchtung gemütlich. Zur Entspannung besteigen wir zuerst einen Berg um ihn dann mit einem Gleitschirm schwerelos wieder zu verlassen.

Die Geschichte erfüllt ihre Wirkung, Tiefenentspannung oder Tiefschlaf, wo ist der Unterschied?

 

Am Montag zeigen die letzten Tage ihre Wirkung. Wir schleppen uns zum Frühsport in den Wald und nach dem Frühstück möchten nur noch vier Unerschrockene, bzw. Unversehrte die letzte Laufeinheit angehen.  

Der Restmacht einen Spaziergang durch die Metropole Bad Malente.  

 

 

Viel zu schnell vergeht der Vormittag und nach dem Mittagessen müssen wir die Heimreise nach Sandkrug antreten.

Wie jedes Jahr hat es wieder viel Spaß gemacht, mit so tollen Menschen seine Zeit zu verbringen und gemeinsam Sport zu treiben. Ich freu mich schon auf unser nächstes Trainingslager, obwohl ich heute noch nicht mal weiß, wo und wann es stattfinden wird.


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